Verleihung des Schwarzkopf-Europa-Preises an die EU-Kommissarin Margrethe Vestager

Verleihung des Schwarzkopf-Europa-Preises an die EU-Kommissarin Margrethe Vestager

Die dänische Politikerin Margrethe Vestager ist seit 2014 EU-Kommissarin für Wettbewerb. Die junge Jury des Schwarzkopf-Europa-Preises hat sie für die brillante Interpretation Ihrer Rolle und Aufgaben und den großen Mut ausgewählt, den sie bei der Durchsetzung des EU-Rechts in diesem Bereich in den vergangenen Jahren bewiesen hat. Die EU-Kommissarin hat sich außerdem dafür eingesetzt, EU-Institutionen für Bürger*innen zugänglicher zu machen.

„Gleiche Chancen für Wettbewerb in Europa“ ist das Thema des Abends. In Zeiten einer zunehmend global ausgerichteten Weltwirtschaft, in der Steuerparadiese und Großkonzerne den Kurs der Wirtschaft bestimmen, ist neues und gewagtes Denken gefragt.

Die Preisverleihung beginnt um 18:00 Uhr, ab 17:15 Uhr sind Sie herzlich zu einem kleinen Empfang eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung online (s. unten) oder per E-Mail.

(c) Foto: Trine Søndergaard

Anmeldung

Die Online-Anmeldung für diese Veranstaltung ist bereits geschlossen. Sie können sich weiterhin per E-Mail an anmeldung@schwarzkopf-stiftung.de anmelden.

Europa feiern: Preisverleihung 2017

Europa feiern: Preisverleihung 2017

Nicht nur Europa erleben, sondern mitgestalten. Dieses außerordentliche Engagement möchte die Schwarzkopf-Stiftung mit ihren zwei Preisen, dem Preis für den/die Junge*n Europäer*in des Jahres und dem Schwarzkopf-Europa-Preis, ehren.

Besonders jüngere Gäste sind herzlich eingeladen, an der Preisverleihung am 24.04. teilzunehmen. Freut euch auf stimmungsvolle Musik, spannende Reden und ein Anstoßen auf Europa! Die Veranstaltung findet auf englischer Sprache statt.

Die Schwarzkopf-Europa-Preisträgerin und EU-Bürgerrechtsbeauftragte Emily O’Reilly wird vor Ort eine Rede halten.

Bitte beachten Sie, dass das Mitbringen eines Personalausweises für den Einlass erforderlich ist.


© JENS SCHLÜTER PHOTOGRAPHY

 

Anmeldung

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Preisverleihung Margot-Friedländer-Preis 2017

Preisverleihung Margot-Friedländer-Preis 2017
  • Datum & Zeit
    21/03/2017, 18:30
  • Veranstaltungsort
    Max Liebermann Haus
  • Zu Gast
    Die Laudatio hält Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Margot Friedlander, Preisträger*innen und Gäste
  • Kooperation
    Berliner Sparkasse, Ernst & Young, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium

„Seid wachsam! Seid Menschen! Ihr müsst weiterhin die Zeitzeugen sein, die wir nicht mehr lange sein können.“ Mit diesem Aufruf und stehendem Beifall gratulierte Margot Friedländer den Preisträger*innen des diesjährigen Margot-Friedländer-Preises. Bei der Preisverleihung am 21. März 2017 im Max Liebermann Haus wurden zwei Projekte ausgezeichnet und mit insgesamt 6.700 Euro in ihrer Umsetzung unterstützt.

Mit dem ersten Preis in Höhe von 5000 Euro wurde das Projekt „Moving Sculptures“ ausgezeichnet. Die Schüler*innen der Carl-Bosch-Oberschule erarbeiten 2017 im Projekt „Moving Sculptures“ eine Installation und Performance zu den „Euthanasie“-Morden während der NS-Zeit am heutigen Berliner Gedenkort‚ Geschichtslabor am Eichborndamm 238.

Mit dem zweiten Platz in Höhe von 1700 Euro ausgezeichnet wurde das Rechercheprojekt „Sog nit kejnmol…“ des Gottfried-Keller-Gymnasiums, das an ehemalige verfolgte und ermordete jüdische Nachbar*innen im Umfeld der Schule gedenken wird.

Den Laudatio an die Preisträger*innen hielt der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der die Relevanz der Erinnerungsarbeit in Europa hervorhob. Dr. Cornelius Grossmann von Ernst&Young und Mitglied der Jury überreichte zusammen mit Frau Friedländer die Preise an die jungen Preisträger*innen. Die Preisauszeichnung wurde durch musikalische Beiträge von der jungen Geigerin Lir Vaginsky vom Julius-Stern-Institut begleitet.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Förderern des Margot-Friedländer-Preises: Dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums, bei Ernst & Young und der Berliner Sparkasse.

Folgende Redebeiträge können Sie hier nachlesen:

Weitere Informationen und Berichterstattung finden Sie auch hier: Jüdische Allgemeine: „Steht zu eurer Meinung und seid menschlich“

Die nächste Ausschreibung für den Preis 2018, erstmals deutschlandweit, startet im Mai 2017.

  • Die Preisverleihung startet mit Empfang und den Projekten aus dem Vorjahr.

  • Projekte der Schüler*innen der "Archiv AG" und der "Human Family"

  • Der Regierende Bürgermeister von Berlin mit Kai Uwe Peter, Berliner Sparkasse und André Schmitz-Schwarzkopf

  • Gleich startet die Preisverleihung

  • Lir Vaginsky, Julius-Stern-Institut

  • Grußworte von Kai Uwe Peter (Berliner Sparkasse)

  • Eröffnung, André Schmitz-Schwarzkopf

  • Erster Platz an das Projekt "Moving Sculptures" der Carl-Bosch-Oberschule

  • Cornelius Grossmann (Ernst & Young) und Margot Friedländer mit Preisträger*innen des Gottfried-Keller-Gymnasiums

  • Die Projekte für 2017 werden vorgestellt

  • Margot Friedländer

  • Ein volles Max Liebermann Haus

  • Der Margot-Friedländer-Preis 2017

  • Margot Friedländers Rede

  • Der Regierende Bürgermeister von Berlin mit Margot Friedländer

  • Die Preisträger*innen 2017 der Carl-Bosch-Oberschule mit Margot Friedländer und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin

  • Schüler*innen des Gottfried-Keller-Gymnasiums mit Margot Friedländer und dem Regierenden Bürgermeister, Michael Müller

  • Margot Friedländer mit dem Regisseur Thomas Halaczinsky "Don't Call it Heimweh"

  • Mit den Preisträger*innen des Vorjahres des Hermann-Ehlers-Gymnasiums im Gespräch

Bilder © Schwarzkopf-Stiftung, Adrian Jankowski,

Bilder schwarz-weiß mit freundlicher Genehmigung von Thomas Halaczinsky 

 

Preisverleihung Margot-Friedlander-Preis 2016

Preisverleihung Margot-Friedlander-Preis 2016
  • Datum & Zeit
    09/02/2016, 18:00
  • Veranstaltungsort
    Max Liebermann Haus
  • Zu Gast
    S.E. John B. Emerson, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, Margot Friedlander, Preisträger*innen und Gäste
  • Kooperation
    Berliner Sparkasse, Ernst & Young

Der Margot-Friedländer-Preis 2016 wurde am 9. Februar in einer sehr stimmungsvollen Feier im Max-Liebermann-Haus am Brandenburger Tor vergeben. In Anwesenheit von Margot Friedländer wurden zwei Projekte ausgezeichnet und mit insgesamt 5.000 Euro in ihrer Umsetzung unterstützt.

Das Hip-Hop-Projekt „Human Family“ wird von Schüler*innen mit und ohne Fluchthintergrund des Georg-Büchner-Gymnasiums umgesetzt. Im Rahmen der Preisverleihung gab es bereits eine Kostprobe der Bestrebungen, die Bereicherungen der Vielfalt auf neuen Wegen zu feiern. Begleitet von einer Tanz-Performance stellten die Schüler*innen einen selbstgeschrieben Song vor.

Ebenfalls Einblick in seine Arbeit gewährte den Gästen der Preisverleihung das Projekt „Archiv-AG“ von Schüler*innen des Hermann-Ehlers-Gymnasiums. Mithilfe des schuleigenen Archivs sowie weiteren Quellen rekonstruieren die Schüler*innen Biografien von „Mitschülern aus einer anderen Zeit“: Jüdische Schüler, die während der Zeit des Nationalsozialismus einen so grundlegend anderen Alltag hatten als die, die sich nun mit ihnen beschäftigen. Im Rahmen dieser Arbeit zeigt sich den Schüler*innen zufolge aber auch, dass einige Aspekte im Leben von jungen Menschen über die Epochen hinweg Bestand haben. Die Erinnerung an eine unvorstellbare Vergangenheit wird so konkret und zugänglich gemacht.

Einen Anerkennungspreis von 1.000 Euro erhält das Projekt der Löcknitz-Grundschule „Denk-mal an jüdische Bürger“ in Schöneberg.

Folgende Redebeiträge können Sie hier nachlesen:

  • Preisträger*innen des Hip-Hop-Projektes „Human Family“ des Georg-Büchner-Gymnasiums.

  • Auftritt von „Human Family“

  • Preisträger*innen des Projektes "Archiv-AG" des Hermann-Ehlers-Gymnasiums

  • Margot Friedländer

  • Margot Friedländer übergibt den Anerkennungspreis an die Löcknitz-Grundschule für das Projekt „Denk-mal an jüdische Bürger“

  • Sayaka Tietz vom Julius-Stern-Institut

  • Rita Süßmuth zusammen mit Margot Friedländer

  • Preisträger*innen des Georg-Büchner-Gymnasiums zusammen mit Margot Friedlander

  • André Schmitz-Schwarzkopf zusammen mit Katharina Grossmann und Cornelius Grossmann, Ernst & Young

  • von links: Cornelius Grossman (Ernst & Young), US-Botschafter John B. Emerson, Margot Friedländer, Katharina Grossmann, Markus Böhl (Ernst & Young), Kai-Uwe Peter (Berliner Sparkasse), André Schmitz-Schwarzkopf

  • Sebastian Mirow, Julius-Stern-Institut

  • Kai-Uwe Peter, Berliner Sparkasse

  • Preisträger*innen des Georg-Büchner-Gymnasiums und Kai-Uwe Peter, Berliner Sparkasse

  • von links: Margot Friedländer, US-Botschafter John B. Emerson, Cornelius Grossmann und Markus Böhl (Ernst & Young)

  • Margot Friedländer und Kai-Uwe Peter (Berliner Sparkasse)

  • Cornelius Grossmann (Ernst & Young)

  • Laudatio des US-Botschafters John B. Emerson

  • von links: Rita Süßmuth, André Schmitz-Schwarzkopf, Kai-Uwe Peter, Margot Friedländer

  • Übergabe des Margot-Friedländer-Preises an das Hip-Hop-Projekt „Human Family“ des Georg-Büchner-Gymnasiums

  • Margot Friedländer und André Schmitz-Schwarzkopf

  • von links: Max Raabe, Margot Friedländer, Hans-Jürgen Schatz

  • Ilka Keuper, Schwarzkopf-Stiftung